Social Walk


Entstanden ist die Idee des Social Walks bei einem Spaziergang um den Weßlinger See. Hier gibt es einen ausgewiesenen Miteinander-Weg. Diese Tatsache hat mich zum Nachdenken gebracht. Warum gibt es heute einen ausgewiesenen Miteinander-Weg? Es ist vielleicht eine Konsequenz unserer Zeit, die zeigt, dass der Mensch zunächst auf sich schaut und dies zunehmend.
Auf diese Weise findet das dem Menschen eigentlich immanente Miteinander immer weniger statt. Auch das Rücksicht nehmen, das Aufbringen von Empathie für die Lebenssituationen von sehr verschiedenen Menschen mit sehr unterschiedlichen Bedürfnissen reduziert sich aus meiner Beobachtung und meinem Erleben. So bin ich auf die Idee gekommen ein Miteinander auf einem Miteinander-Weg gemeinsam zu üben, und zwar mit verschiedenen Altersgruppen mit verschiedenen Bedürfnissen, wie zum Beispiel ein Senior mit einem Rollator, Kinder in unterschiedlichsten Altersstufen, Fahrradfahrer, Personen mit Kinderwagen, Menschen mit Stock, vielleicht auch jemand, der nicht sehen kann und schlussendlich Menschen mit Hunden.
So sollte in der Gruppe durch Diskurs, Mitteilungen von Beobachtungen gegenseitig das Bewusstsein vermittelt werden, wer welche Bedürfnisse hat. Was mag der Jogger nicht? Was möchte er gerne? Wodurch entstehen vielleicht Gefahren? Was ist für Fahrradfahrer schädlich oder ist vielleicht sogar gefährlich? Was wäre gut? Welches Verhalten von Fahrradfahrern schadet anderen? Wie ist der Bedarf der Kinder? Was ist für Kinder ideal? Was können Kinder schon mitdenken oder vorausdenken und was nicht? Wie ist es für jemanden, der mit Stock geht und/oder ein bisschen schlecht hört? Es kommt z. B. jemand auf einem Fahrrad von hinten mit hoher Geschwindigkeit, ohne zu klingeln.
Der schwerhörige Mensch, der am Stock geht, erschrickt und stürzt vielleicht vor Schreck, weil er aus dem Gleichgewicht kommt. Es gibt sicher viele Situationen, die es hier aufzuzählen gäbe, aber genau das soll mit Hilfe des Social Walks auch erarbeitet und geübt werden, dass die Menschen sich erinnern miteinander füreinander zu denken, ihr „altes“ (arterhaltendes) Bewusstsein reaktivieren und schlussendlich auch so zu handeln.
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